[Review] Aerocool Aero 800

 

Äußeres

Dann arbeiten wir uns mal von außen nach innen. Das Aero 800 ist in einem Mix aus pulverbeschichtetem und lackiertem Stahl in Kombination mit Kunststoff und Mesh entstanden. Erhältlich ist es in den Farben schwarz, blau, weiß und wie hier in unserem Fall in grau. Wie bereits erwähnt ist die Aero Serie eher eine schlichtere Behausung für eure Hardware. Es gibt somit keine markanten Designelemente oder stark herausstechende Teile am Gehäuse, was keineswegs schlecht ist. Ich für meinen Teil bevorzuge so etwas sogar beim Gehäusekauf, was auch der Grund ist, warum dieses Exemplar noch länger im hardwarepoint-Einsatz bleiben wird.

 

In der Front befinden sich oben die gängigen Buttons und LED´s fürs An/Aus-Schalten des PCs und auch für den abrupten Reset. Ebenfalls ganz oben sind zwei USB 2.0 und zwei USB 3.0 Buchsen sowie die Anschlüsse für Mikrofon und Lautsprecher zu finden. Der Resetschalter ist dabei kein normaler Button und muss mit einem kleinen und spitzen Gegenstand, wie mit einer Kugelschreibermine oder einer Nadel gedrückt werden – zum Glück stürzen heutige Computer nicht mehr so häufig ab und man braucht diesen Schalter sowieso eher selten.

Direkt darunter sind die beiden 5,25″ Schächte, welche auf den ersten Blick wie direkt aus einem Server kommende, Hot-Swap-fähige Module aussehen. Allerdings sind es nur ganz normale Blenden, die mit einem Zug an der Lasche auch von vorn entfernt werden können.

aero800frontdrive

Schweift der Blick weiter nach unten, entdeckt man das eingefasste metallene Meshgitter für die Frontbelüftung. Das gesamte Panel ist dabei aus schwarzem Kunststoff gefertigt und kann relativ einfach entfernt werden, da es nur mit Clips am Grundrahmen befestigt ist – wie später zu sehen, bei der Lüftermontage. Insgesamt wirkt die Front etwas ins Gehäuse hinein versetzt, da das Top-Panel und auch die Füße noch etwas weiter nach vorn herausragen. Wie es der Name schon vermuten lässt, ist der Hauptfokus auf optimalen Airflow gelegt, sodass die Lüfter hier frei atmen können und die Luft auch nicht durch etwaige Hindernisse hindurch gedrückt werden muss.

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Zur linken Seite brauche ich eigentlich kaum Worte verlieren, da es sich hierbei einfach nur um ein komplett geschlossenes Seitenteil handelt. Die rechte Seite aber beherbergt das große, vermutlich aus Acryl gefertigte Fenster, welches außen natürlich bündig abschließt und innen mit kleinen umgebogenen Nasen gesichert wurde. Wie auch schon beim Xpredator Cube finden wir hier kein normales klares Seitenfenster, sondern ein getöntes, welches später einen wunderbaren Tiefeneffekt erzeugt und gerade bei beleuchteter Hardware ein wunderbares Bild abgibt.

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Up top finden wir die Möglichkeit zwei 120 mm Lüfter bzw. entsprechende Radiatoren zu montieren. Um das System dabei vor Staubbefall zu schützen, ist ein magnetischer Filter aufgesetzt, welcher leider keine Führungen oder Haltepins besitzt. Er kann also in jeder Lage und Position angebracht werden und springt nicht direkt in die richtige Endposition.

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Beim Blick auf die Unterseite finden wir einen weiteren Staubfilter, der auf der Saugseite des Netzteiles sitzt. Diesmal nicht magnetisch, aber mit kleinen Führungen. Zwei aus Kunststoff gefertigte Füße sorgen für ausreichend Abstand zum Boden, sodass das Netzteil genug Frischluft bekommt und greifen die Designsprache des restlichen Gehäuses noch einmal auf.

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Rückseitig geht es klassisch ans Werk, das Netzteil befindet sich, wie schon gesehen, unten. Darüber finden sich sieben PCI Slots, verblendet, versteht sich, das IO Shield und noch ein Platz für einen 120 mm Lüfter. Hier ist auch direkt einer der inkludierten Fans montiert.

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Einleitung/Unboxing/Lieferumfang
  2. Äußeres
  3. Inneres
  4. Lüfter
  5. Fazit