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[DIY] Perfektes Couch-Gaming Setup Teil 1

couchgaming setup TV_titel_1.1Das Thema Couch-Gaming trifft man mittlerweile immer häufiger an. Damit ist allerdings nicht gemeint seine Konsole am TV anzuschließen und gepflegt mit einem wireless Controller von der Couch zu zocken – wäre ja auch viel zu einfach. Hierbei geht es vielmehr darum seinen High-End 4k gaming Computer auch im Wohnzimmer zu nutzen und somit in den Genuss der immensen Rechenleistung und somit auch den besseren Texturen und höheren Auflösungen zu kommen.

Viele Peripherie-Hersteller sind schon mit auf den Zug aufgesprungen und bieten bereits erste Produkte für diesen Bereich an oder haben sie zumindest angekündigt. Das große ABER kommt aber jetzt, denn meistens sind diese deutlich teurer als normale gaming Peripherie. Denn das Problem, welches diese Tastaturen, Mäuse oder etwaige Sets lösen sollen, ist meist: „Wie bekomme ich die vielen Kabel von der Couch geschickt und möglichst unsichtbar zum Computer?“ und „Wie lässt sich die Peripherie ergonomisch nutzen?“. Zu nennen sind da z.B. Corsairs Lapdog, Roccats Sova, Razers Turret oder den Couchmaster.

Wir möchten euch in diese Beitrags-Serie zeigen wie man mit etwas handwerklichem Geschick und relativ geringen Kosten zu einem sehr cleanen Couch-Gaming Setup kommt und dabei noch seine bereits gekaufte Hardware wiederverwenden kann. Viele Dinge dafür bekommt ihr einfach im lokalen Baumarkt und ein paar Komponenten müssen beim Elektronik-Shop bestellt werden.

In Teil 1 wollen wir euch zeigen welche Hardware generell benötigt wird und in den weiteren Teilen wie man diese nach und nach mit eurem Wohnzimmer verschmelzen lässt, sodass man sie nicht sieht und nach Möglichkeit auch nicht hört. Dazu wird es immer noch ein paar kleine Heimwerker-Tipps geben z.B. wie man Dübel in Wänden montiert etc.

 

Die Hardware

Neben einem für eure Games passenden PC, der natürlich eine der Hauptkomponenten darstellt, braucht ihr natürlich noch einen TV. Wir haben uns hier für ein Modell von Sony entschieden. Ein 4K Gerät in 55″, was umgerechnet eine Diagonale von knappen 1,4 Metern entspricht und auf den Namen KD-55X8508C hört. Highlights dieses HDR-fähigen Fernsehgerätes, welches wir hier als PC Monitor verwenden ist das Triluminos Display, dass wirklich sehr schöne und kräftige Farben darstellt und eine relativ geringe Reaktionszeit im Spiele-Modus besitzt. Hier habt ihr keine merklichen Beeinträchtigungen beim Zocken, es sei denn ihr seit Hardcore Counter Strike Spieler, bei denen jede Millisekunde zählt.

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Den PC stellen wir euch noch mal in einem gesonderten Beitrag vor, aber die Hardware Specs stehen mit einem Intel i7 6700k, einer GTX 970, einem Z170 Mainboard, 16 GB DDR4 RAM und einer 240 GB NVMe M2 SSD fürs OS schon fest. Aber auch ohne eingeschaltetem PC macht der Sony Bravia TV eine gute Figur, denn dank Android Betriebssystem hat man die Möglichkeit über den ganz normalen Google Playstore Apps zu installieren und kann so Youtube, Twitch und andere Programme, die ihr auf eurem Handy findet, verwenden. Dank DVB-T2 HD Unterstützung lässt sich auch Full HD TV über eine Zimmerantenne empfangen, wenn ihr in der Nähe der Testgebiete wohnt.

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ambilight tv test

Der TV selber wird später dazu noch mit einem Ambilight aufgewertet. Die Bildfläche wirkt so noch größer und man taucht noch tiefer in das Geschehen ein. Da dieses Vorhaben für sich gesehen schon einen sehr großen Umfang hat, werden wir hier ebenfalls einen gesonderten Artikel verfassen, sodass ihr es auch nachbauen könnt. Hier aber schon mal ein Bild für den Ersteindruck.

Mit dem PC und dem TV haben wir schon mal einen großen Teil der nötigen Hardware, aber ein wichtiger Bestandteil fehlt noch. Wir haben jetzt also etwas was uns Bilder berechnet und auch etwas was uns diese Bilder anzeigt, allerdings hören wir noch nichts. Ein Audio-System muss also her. Für den Einstieg reicht hier z.B. eine Soundbar direkt unterhalb des TVs und ein drahtloser Subwoofer. Wir setzen hier aber auf eine Mischung aus einem Onkyo AVR und Canton Lautsprecher. Alle Quellen werden einfach an den Verstärker angeschlossen (PC, Konsole, evtl. Bluray-Player etc.) und dort werden dann alle Ton- und Videosignale verarbeitet und an den Fernsehr bzw. die Lautsprecher weitergeleitet. Das hat natürlich nicht nur offensichtliche Vorteile wie die verbesserte Audiowiedergabe, sondern bietet uns später durch die vielen Anschlüsse und Features überhaupt erst die Möglichkeit Surround Sound zu erzeugen und das Ambilight Upgrade durchzuführen.

Wir nutzen hier vier Canton Gle 490.2 Standlautsprecher als Grundpfeiler für das Lautsprecher-Setup, einen Canton Gle 455.2 als Center Lautsprecher und einen Canton Sub 10 ist für die tieferen Frequenzen abgestellt. Versorgt werden die in schwarz gehaltenen und mit Aluminium-Membranen versehen Lautsprecher von einem Onkyo TX-NR656 Audio-Video-Receiver.

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Die erste Herausforderung bei so einem Setup war es allerdings ein passendes Lowboard zu finden, in das so ein Center Lautsprecher und der AVR überhaupt reinpassen. Bei vielen Möbel ist das Fach leider nicht hoch genug um so leistungsstarke Hardware aufzunehmen. Nach tagelanger Suche sind wir auf Massivmoebel24.de fündig geworden und haben dieses sehr schön verarbeitete Lowboard aus Sheesham bzw. indischem Palisander gefunden.

Alternativ hätte man den Fernsehr mittels Wandhalterung auch aufhängen können und die Audio Komponenten auf das Lowboard stellen können. Je nach Sofa wäre das Display aber viel zu hoch gewesen, um entspannt darauf zu schauen.

Als Einleitung zu unserer Beitrags-Serie soll es das erstmal gewesen sein. In Teil 2 kümmern wir uns um den Anschluss der Hardware, verlegen möglichst unsichtbar die vielen Kabel im Wohnzimmer und vor allem zur Couch.

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Teil 1 Einleitung/Hardware
  2. Teil 2 unsichtbare Verkabelung

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