Mit der Panda Serie hat BIQU jede Menge 3D Drucker Zubehör im Programm, meist für Bambu Lab Modelle, jetzt aber auch den universell verwendbaren Luftqualitäts-Monitor Panda Sense Pro. Nicht zu verwechseln mit dem normalen Panda Sense, der ausschließlich Lufttemperatur und Feuchtigkeit an einen externen Touchscreen weiter gibt. Das Pro Modell ist ein komplett eigenständiges Produkt, welches zwar auch als Kit geliefert wird, aber mit eigenem Bildschirm und jeder Menge mehr Sensorik ausgeliefert wird.
Wir haben das Panda Sense Pro von BIQU freundlicherweise für diesen Artikel zur Verfügung gestellt bekommen – vielen Dank dafür. Aktuell ist es bei BIQU für knappe 80€ erhältlich.
Neben der reinen Aufnahme von Sensorwerten und der Darstellung der Historie lässt sich der Panda Sense Pro auch in Home Assistant integrieren und somit für weitere Automationen nutzen. Wir sind gespannt und drucken erstmal das Gehäuse, denn wie eingangs erwähnt, handelt es sich bei dem Panda Sense Pro um ein Kit bzw. Bausatz. Die Druckdateien lassen sich auf der entsprechenden BIQU github Seite herunterladen. Danach wird alles mit einer Handvoll Schrauben montiert, aber starten wir ganz vorn, beim Unboxing.
Unboxing
Das Panda Sense Pro Kit wird in einem ca. 20 x 10 x 5 cm großen Karton geliefert. Neben ein paar Features ist das Design eher schlicht gehalten und beschränkt sich auf eine Ansicht des späteren UIs. Rückseitig befindet sich der QR Code zur Dokumentation.
Das Innenleben ist durch Schaumstoff geschützt, sowie durch einzelne Tüten separiert.
Lieferumfang
- Werkzeug
- 1 m USB C auf A Kabel
- Sensorplatine für Temperatur und Luftfeuchtigkeit
- Hauptplatine
- Schrauben
- TFT Display
- Spielzeug-Ente
Die Anleitung lässt sich per QR Code oder direktem Link öffnen und existiert aktuell ausschließlich im Internet auf englischer Sprache. Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten. Das Gehäuse druckt ihr euch selbst – BIQU stellt dazu entsprechende Dateien bereit. Es wurden neben STL Dateien aber auch die STEP Dateien hochgeladen, sodass eine Individualisierung sehr leicht umsetzbar ist. So gab es kurzerhand auch ein hardwarepoint Design im Honigwarben-Stil, welches fast komplett ohne Supportstrukturen auskommt und etwas mehr für 3D Druck optimiert ist, mehr dazu später.
Technische Daten
| Gehäue-Abmessungen (BIQU Design) | 117,12 x 79,78 x 73,67 mm |
| Sensoren für | Temperatur, Luftfeuchtigkeit, PM2.5, PM10, CO₂, Formaldehyd, eTVOC und Luftqualitätsindex |
| Integration | Moonraker, MQTT/Home Assistant |
| Anschluss | USB C, I2C für Zusatzmodul |
| Stromversorgung | USB C DC5 V 2 A |
| Stromaufnahme | 0,52 A (0,64A max) |
| MCU | ESP32-S3-WROOM-1-N16R8 |
| Steuerspannung | 3,3 V |
| Wi-Fi | 2,4 GHz Wi-Fi 4 1×1, WPA2 |
| Bildschirm | 3,5″ 480 x 320 TFT |
| Betriebsbereich | 0 – 65 °C / 5 % – 90 % Luftfeuchtigkeit |





Stromverbrauch
Unser für den Test verwendetes 1A 5V Netzteil genehmigte sich folgende Werte, gemessen mit einem FRITZ! DECT 200:
| Status | Leistung |
| Display 100% (egal ob eTVOC Sensor beim Vorwärmen) | 3,36 W |
| Display im gedimmten Modus (10%) | 1,5 W |
| Display AUS | 1,28 W |



