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[Review] Raijintek Coeus Elite TC

 

Inneres

Der Innenraum ist klar und aufgeräumt, eine Midplate verdeckt Netzteil und Festplattenkäfig, es gibt keine hervorstehenden Halter. Gute Voraussetzungen für Modifikationen oder den Einbau einer Wasserkühlung. Für das Reservoir sind so beispielsweise schon Löcher für dessen Befestigung gebohrt. In der hier getesteten Elite Version finden mATX und ITX Mainboards Platz, welche mit bis zu 175 mm hohen CPU Kühlern bestückt werden können. Der verwendete Noctua NH-D15S hat sogar mit chromax Covern noch etwas Luft zum atmen. Die komplette Freiheit kann auch die Grafikkarte genießen. Für lange GPU´s von bis zu 35 cm wurde hier alles aus dem Weg geräumt. Wenn die Lüfter anstatt in ihrem Halter direkt in der Front verbaut werden, sind es sogar 38 cm – gibt es überhaupt Grafikkarten in diesen Dimensionen?

Die Verarbeitung der einzelnen Teile, die man übrigens komplett ausbauen kann (alles verschraubt, keine Niete), ist durchweg gut, keine Imperfektionen im Lack oder scharfe Kanten. Jedoch stellen die Schrauben, die die vier Gummi-Walzen in den Ecken festhalten ein großes Manko dar – sie ROSTEN. Dies kann natürlich ein Einzelfall sein, aber unsere schwarz brünierten Schrauben haben alle einen gewissen Oberflächenrost, was einfach nicht sein darf. Hier muss definitiv nachgebessert werden, gerade in dieser Preisklasse. Evtl. wurde es schon auf den vorherigen Bildern ersichtlich, wir greifen das aber im Fazit auch nochmal auf.

 

Für den Einbau des Netzteils könnt ihr, so wie wir, auch die komplette Midplate und das dazugehörige Seitenteil entfernen. Es kann aber natürlich auch einfach von der anderen Seite her eingeschoben werden. So ist es für die Bilder anschaulicher. Unser 1000 W be quiet! Dark Power Netzteil ist 190 cm lang und passt wunderbar hinein. Es sind 25,5 cm Platz zwischen Netzteilaufnahme und HDD Käfig in vorderster Position – auch längere Versionen können verbaut werden. Zur Not wird der Käfig komplett entfernt. In die andere Richtung verschoben sind mit 20 cm immer noch genug Reserven.

Das Mesh-Gitter wird mit Magneten gehalten und kann auch durch zwei 120 mm Lüfter ersetzt werden – den praktischen Nutzen dieser Lüfter lässt sich allerdings in Frage stellen.

Der Festplatten Käfig selber sorgt für eine vibrationsarme Aufnahme von zwei 3,5″ HDD´s, kann aber natürlich pro Tray auch 2,5″ Modelle behausen. Letztere werden allerdings nicht durch Gummipuffer gedämpft. Hier bietet sich die zweite Montagemöglichkeit besser an. Dem Zubehör liegen spezielle Schrauben mit Gummi-Unterlegscheiben bei. Einmal montiert lassen sich so zwei 2,5″ Modelle bzw. direkt hinter dem Mainboard auch ein 3,5″ Modell einfach einhängen. Der zweite Platz hierfür ist vorn, oberhalb zu finden. Hier kann theoretisch auch überlegt werden, ob man die Festplatte lieber im Innenraum präsentiert oder sie hinterrücks einhängt.

Auf den letzten beiden Bildern lässt sich auch die Verstellung des Käfigs erkennen. Zuerst die Mittelstellung, dann ganz hinten und den gleichen Weg geht es auch nach vorn.

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Unboxing/Lieferumfang
  2. Äußeres
  3. Inneres
  4. Lüfter
  5. Fazit

 

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