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[Projekt] Datsun 280z Teil 12

Update April 2021

 

Im letzten Datsun Artikel haben wir mit den Highlights aufgehört und den Motorraumbereich bis aufs Einstellen des Ventilspieles im warmen Zustand abgeschlossen.

Leider gabs dabei eine eher nicht sonderlich schöne Entdeckung. Es scheint so, als wäre die Nockenwelle nicht 100% gehärtet worden bzw. plan gewesen. Der Hersteller sendet mir in diesem Moment eine neue Nockenwelle zu, allerdings lasse ich die alte bei dbilas wieder aufarbeiten, sodass man hier wirklich zu 100% sicher sein kann, dass die Material- und Fertigungseigenschaften passen. Mehr dazu, auch mit Fotos der Reparatur, wenn alles passt, im nächsten Artikel.

Die Nockenwelle musste also wieder raus, zum Glück geht dies auch mit eingebautem Motor. Wenn es auch sehr knapp wurde, mit dem Wasserkühler. Leider bedeutet das auch einen neuen Satz Kipphebel. Aber so ist es halt – lasst also lieber eure OEM Nockenwelle umschleifen, wenn ihr hier mehr Performance herausholen wollt. Laut dbilas hat man damit immer das beste Grundmaterial.

 

Währenddessen gings an anderen Fronten weiter. Das Armaturenbrett hat sich bis auf einer Reinigung keinen Veränderungen unterziehen müssen. Der Vorbesitzer hatte hier schon mal ein Dash-Cover, also ein Kunststoffüberzug, befestigt. Darunter ist die originale Oberfläche garantiert gerissen, aber das wird später mal ein Winterprojekt. Ausgebaut ist es eh schnell – 10 Schrauben und drei Stecker sowie die Tachowelle. Mehr ist es nicht.

Deshalb jetzt nur die sich schon auflösenden Lüftungsschläuche erneuert, die 3D Druckteile für die Klimaanlagen-Entfernung montiert und alle Anzeigebeleuchtungen auf LED umgerüstet. (Links neue Beleuchtung, rechts alt – beides dimmbar)

Hier kann es passieren, dass die Beleuchtung des Drehzahlmessers nicht sofort funktioniert, denn hier wurden leider bei etlichen Autos im Werk bereits zwei PIN´s vertauscht. Bei Glühbirnen ist die Polarität nicht von Bedeutung, weshalb es damals nie aufgefallen ist. LED´s sind, wie es der Name schon sagt, Dioden – hier ist es sehr entscheidend wo Plus und Minus angeschlossen werden. Dank eines Hinweises und dem originalen Stromlaufplan ist der Stecker schnell ausgemacht (rot eingekreist). Die zwei PIN´s, wie im Schaltplan angegeben, neu eingepinnt und schon funktioniert es. Ebenso ist es mit der Handschufachbeleuchtung – hier habe ich die originale Glühbirne erhalten, da man dort das Licht direkt und nicht durch einen Filter sieht. Die warme, klassische Optik passt hier einfach besser. Ebenso beim Zigarettenanzünder und der roten Lade-Lampe der Lichtmaschine.

 

Die Türen habe ich beim letzten Mal bereits mit den Noico Matten gedämmt. Jetzt kam noch Korrosionsschutz hinein sowie die gesamte Schloss und Griff-Mechanik. Anschließend die Fensterschienen und Fenster.

 

Nachdem man endlose Stunden in so ein Restaurations-Projekt gesteckt hat, war das Gefühl des ersten Motor-Starts schon sehr besonders, aber das Fahrzeug das erste Mal auf den eigenen Rädern stehen zu sehen, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen:

Gerade die Optik von vorn, ohne Kotflügel, sieht schon brutal aus. Die Fahrzeughöhe ist aktuell auf die 8cm Mindestbodenfreiheit erstmal grob eingestellt, die Fahrwerksvermessung kommt erst später. Die Endrohre des Auspuffs habe ich mittlerweile auch eingekürzt, auf den Fotos stehen sie doch noch viel zu sehr hervor.

 

Der Innenraum hat auch nochmals einen riesen Schritt in Richtung Fertigstellung gemacht. Alle Kunststoffverkleidungen sind montiert, eine Aluminiumplatte dient jetzt als Abdeckung für die Reserveradmulde. Die hinteren Dome sind bezogen, Teppich liegt im Kofferraum, selbst Verbandskasten und Warndreieck sowie Feuerlöscher haben ihren Platz gefunden.

Das Armaturenbrett und die Mittelkonsole müssen noch endgültig befestigt werden, dann kommt auch der Beifahrersitz hinein.

 

Weiter gings an der Front des Z´s. Kotflügel, Nasen, Scheinwerfer, Frontschürze und der Grill fanden den Weg ans Fahrzeug. Wobei der Grill gerade noch schwarz-matt gepulvert wird. Bin gespannt ob sich hier die Optik nochmal stark verändern wird oder wie es generell wirkt – evtl. wie ein großes Haifischmaul?

 

 

Es geht in großen Schritten Richtung erste Testfahrt, Motorabstimmung und TÜV Abnahme.

Aktueller Plan, Abschluss der mechanischen Arbeiten am Datsun im Mai diesen Jahres. Hoffen wir, dass es mit den noch offenen Terminen schnell darauf folgt und es zu keinen allzu großen Komplikationen mehr kommt.

 

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