[Review] SainSmart Jinsoku LC-40

Aufbau

Durch den großen Vormontierungsgrad des LC-40 ist er mit wenigen Handgriffen fertig aufgebaut. Im Grunde müssen die Module nur aneinander gereiht werden, die Kabel liegen bereits und müssen nur noch in die entsprechenden Buchsen gesteckt werden. Bauartbedingt sind die Stecker und Buchsen vertauschungssicher, sodass eigentlich nichts schief gehen kann.

Mit je zwei Schrauben zu jeder Seite werden die Rahmenteile montiert. Achtet darauf, dass keine Kabel eingeklemmt werden und sich diese innerhalb des Profiles befinden. Die Schrauben erstmal nur leicht gegenziehen, sodass später noch auf Rechtwinkligkeit geprüft werden kann und sichergestellt ist, dass die Brücke sauber fährt. Besagte Brücke wird montiert, nachdem die beiden Y Schlitten per rotem Gummistopper an die gleiche Position gefahren werden. Diese Methode bewirkte bei mir einen nicht 100%tig gleichen Abstand rechts wie links, sodass ich an dieser Stelle die Brücke ebenfalls nur leicht gegengezogen habe. Durch Langlöcher ist zu diesem Zeitpunkt noch Spiel gegeben, die roten Gummikappen werden für den Betrieb entfernt.

Das Lasermodul wird eingehängt und mit vier Schrauben sowie Federringen gesichert. Nun kommen die zwei einzigen, sichtbaren Kabel dran. Das Handbuch hat zwar ein paar Übersetzungs- und Logikfehler, es lässt sich aber alles notwendige für den Zusammenbau entnehmen.

Sowohl die Kabel, als auch der Anschluss an der Kabelbrücke sind mit Labeln versehen, sodass die Position relativ schnell gefunden wird. Das USB C Kabel führt Richtung Steuermodul und wird neben den anderen USB Ausgängen eingesteckt. Der schwarze 3-Pol Stecker kommt direkt in den Laser. Nun können die Kabelhalter eingesteckt werden und die Montage ist abgeschlossen.

Über Kreuz gemessen lässt sich prüfen, ob der Aufbau rechtwinklig ist und kann nun final fixiert werden. Durch die Radien im Profil ist es sonst eher schwierig einen Winkel anzulegen.

Um die Montage der Brücke ebenfalls abzuschließen, würde ich empfehlen den Laser mit Strom zu versorgen und einzuschalten. Wundert euch nicht, mit der App Firmware ist der Laser sofort auf geringer Leistung an und beginnt einen Homing Zyklus. Nachdem dieser abgeschlossen ist, halten die Schrittmotoren alle Achsen fest in ihren Positionen, sodass es einfacher ist, die Brücke perfekt gleich anzuschrauben.

Mit der vorherigen Gummistopper Methode hatte ich Probleme, dass beim Festschrauben zwar noch alles passte, nach mehrmaligem Hin- und Herfahren weichte jedoch die rechte Seite 1 mm von der linken ab. Mit eingeschaltetem Laser befinden sich die Stepper in Arbeitsposition und können immer zähneweise verstellt werden, jetzt ausgerichtet und festgeschraubt, verschob sich die Brücke nicht mehr und blieb parallel zu der Vorder- sowie Rückseite.

Eigentlich könnt ihr jetzt zum Kapitel Software/App springen und direkt loslegen. Direkt nach dem Aufbau ist man eigentlich einsatzbereit. Wenn ihr eh vor habt den LC-40 über die App zu steuern, seid ihr bereit und könnt eure ersten Schritte gehen bzw. Tests durchführen. Für alle Fortgeschrittenen, die auf GRBL in Kombination mit z.B. Lightburn setzen, empfiehlt sich allerdings noch etwas Zeit in die Kalibrierung und Tuning zu stecken (ebenfalls auf den folgenden Seiten beschrieben).

Inhaltsverzeichnis:

  1. Unboxing/Lieferumfang
  2. Aufbau
  3. Features/technische Daten
  4. Kalibrierung/Riemen spannen/Software & App
  5. Tuning/Tests
  6. Vergleich 3018 PRO DIY Laser/Air Assist
  7. Fazit